Die Geheimnisse des Wassers

Bernd Kröplin, Regine C. Henschel, Die Geheimnisse des Wassers. Neueste erstaunliche Ergebnisse aus der Wasserforschung. AT Verlag, 2016, 135 S., Eur 25,70

Seit den Bildern der Wasserkristalle von Masaru Emoto, wissen wir, Wasser reagiert sensibel auf äussere Einflüsse und speichert Informationen in der Natur - und in uns.

Wasser kommuniziert über Distanzen. Zeugnis davon sind faszinierende Tropfenbilder, in denen die Gedächtnisphänomene für jeden einsichtig festgehalten sind. Prof. Dr. Bernd Kröplin und sein Team sind diesen Geheimnissen auf die Spur gekommen. Reproduzierbare Versuche mit faszinierenden Bildern geben einen tiefen Einblick, wie Mobilfunk, Ultraschall, Musik, Schwingungstherapien und Gedankenkräfte wirken. Ein völlig neues Bild zur Rolle des Wassers in der Natur und im menschlichen Körper.

Erstaunlich, faszinierend, bewegend! Sollte unter jeden Christbaum und in den Physikunterricht!

   

Itai Yanai, Martin Lercher, Das geheime Leben im Menschen. Ein faszinierender Blick auf die Gesellschaft unserer Gene. Quadriga, 2016, 304 S., Eur 24,70

Martin Lercher und Itai Yanai, "zwei der klügsten Köpfe ihres Forschungsbereichs" (Eric Lander, MIT), zeigen, wie sich das aktive Zusammenspiel der Gene und der Evolution tief in uns abspielt – und was uns zum Menschen macht.

Gene gestalten unseren Körper, unseren Geist, unsere Instinkte und Sehnsüchte und doch sind wir mehr als die Summe unserer Gene. Schon 1976 schrieb der Biologe Richard Dawkins in seinem Buch "Das egoistische Gen", das alle Lebewesen im Grunde Roboter sind, "programmiert zur Erhaltung der selbstsüchtigen Moleküle, die wir Gene nennen." Ob die Wissenschaft diesbezüglich heute eine andere Erkenntnis hat und ob es uns eines Tages gelingen wird, unsere Gene gezielt zu steuern, lesen Sie anschaulich beschrieben und auch für Laien verständlich in diesem Buch.

   
Eine neue Geschichte des Lebens

Peter Ward, Joe Kirschvink, Eine neue Geschichte des Lebens. Wie Katastrophen den Lauf der Evolution bestimmt haben. DVA, 2016, 544 S., Eur 30,90

Peter Ward und Joe Kirschvink schildern das spannende Zusammenspiel von Lebewesen und Ökosystemen, von Atmosphäre und Klima, das mehrmals im Lauf der Evolution dazu führte, dass sich die Bedingungen auf der Erde gravierend veränderten und Lebensformen massenhaft ausstarben. Sie geben einen faszinierenden Einblick in die seit 4,6 Milliarden Jahren dauernde Geschichte des Lebens und zeigen zugleich, wie fragil unsere heutige Lebenswelt ist.

Eine spannende Zusammenführung der Bereiche Geologie, Paläonthologie, Geo- und Astrobiologie, Physik, Chemie, Genetik, Zoologie und Botanik.

   
Die Bäume und das Unsichtbare

Ernst Zürcher, Die Bäume und das Unsichtbare. Erstaunliche Erkenntnisse aus der Forschung. AT Verlag, 2016, 240 S., Eur 25,70

Bäume haben auf Menschen eine beruhigende und Kraft gebende Wirkung. Doch woher kommt das? Was ist das Geheimnis der Langlebigkeit von Bäumen? Wie wirken die Gezeiten in den Stämmen und wie der kosmische Puls in den Knospen? Was ist Mondholz und welches sind seine Eigenschaften? Wie wirken ein Holzhaus, ein Holzfeuer oder Waldluft auf unsere Gesundheit?

Bäume können mit subtilen, messbaren Botschaften vor Erdbeben warnen. Sie sind extrem produktiv, verbessern die Qualität des Wassers und der Böden und bringen zudem ein perfekt reines "neues Wasser" mit ganz besonderen Eigenschaften hervor. Bäume und Wälder sind Quellen der Fruchtbarkeit für die Landwirtschaft und wirken gleichzeitig dem Treibhauseffekt entgegen. Das visionäre Buch eines Wissenschaftlers - mit tiefen Einblicken in das Wesen und Wirken der Bäume und mit vielfältigen Handlungsimpulsen für die Zukunft.

Der Autor ist Dr. sc. nat. ETH, Dipl. Forsting. ETH, Professor für Holzwissenschaften an der Berner Fachhochschule. Lehrbeauftragter für Holzkunde an der EPFL Lausanne sowie Lehr-beauftragter für Holzkunde an der ETH Zürich (Masterstudiengang Abt. Umweltnaturwissen-schaften).

Das Buch bietet interessante neue Aspekte und der wissenschaftliche Hintergrund des Autors überzeugt zusätzlich.

   
9783426292075

Fritjof Capra, Das Tao der Physik. Die Konvergenz von westlicher Wissenschaft und östlicher Philosophie. O.W.Barth, 2012, 353 S., Eur

Der in Kalifornien lebende, berühmte Physiker, Systemtheoretiker und Managementtrainer Fritjof Capra (geb. 1939 in Wien) hat in seinem bahnbrechenden Werk zum ersten Mal systematisch den Versuch unternommen, die Aussagen moderner Physik und östlicher Philosophie zu vergleichen. Dabei macht er auf überzeugende Art klar, dass die Konsequenzen aus Relativitätstheorie und Quantenphysik unser Weltbild viel eher an die Sichtweise des Taoismus oder Yoga heranrücken als an die des gängigen Materialismus.  

Ist das klassische Ideal wissenschaftlicher Objektivität noch haltbar oder hängen beobachtete Strukturen nicht viel mehr mit den Strukturen, Gedanken und Wertvorstellungen des Geistes zusammen, der beobachtet? Und wie weit sind Wissenschaftler auch moralisch für ihre Forschungen verantwortlich? Das Buch von Fritjof Capra wurde seit seinem Erscheinen 1975 vierzig Mal aufgelegt und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Es ist heute aktueller denn je!

   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
  Nach Oben