Wissen, was ich will, und erfolgreich verhandeln

William Ury, Wissen was ich will und erfolgreich verhandeln. Der Einstieg ins Harvard-Konzept. DVA, 2015, Eur 20,50

In seinem neuen Buch zeigt William Ury, dass das größte Hindernis einer erfolgreichen Verhandlung oft nicht die Gegenseite ist, sondern ich selbst es bin. Sehr oft handle ich nämlich gegen meine eigenen Interessen.
Konsequent stellt der Autor einen Weg vor, wie ich mir zunächst einmal darüber klar werden muss, was ich selbst in einer Verhandlung eigentlich will. Klingt banal, ist es aber nicht, ebenso wenig wie die weiteren Schritte: Wie schaffe ich es, mir in einer Verhandlung nicht selbst im Weg zu stehen? Habe ich überlegt, was die beste Alternative wäre, falls ich nicht erreiche,

was ich will? Zu guter Letzt besteht das Ziel jeder erfolgreich geführten Verhandlung darin, anstelle eines Szenarios mit Gewinnern und Verlierern eine Situation zu schaffen, in der niemand übervorteilt oder vor den Kopf gestoßen wird, nämlich eine Win-win-Situation.

Die Schilderung von Beispielen aus seinem eigenen Leben macht das Buch über den fachlichen Gehalt hinaus sehr kostbar. Pflichtlektüre für alle MediatorInnen!

   

Doris Ruckstuhl, Rita Ammann, Martin Zentner, Marc van Wijnkoop Lüthi, Conflict Poker. Das spielerische Training für den konstruktiven Umgang mit Konfliktsituationen aus der Arbeitswelt. Hogrefe, 2016, Eur 198,--

Conflict Poker ist ein Training, bei dem der eigene spielerische Charakter in Verbindung mit Konflikten im Zentrum steht. In rund 90 Minuten bearbeiten 4 bis 9 Spielende zusammen mit einer Spielleitung eine von 49 möglichen Konfliktsituationen aus der realen Arbeitswelt. Nebst den eigenen Kompetenzen stehen zugeloste Rollen und Eigenheiten auf weiteren Spielkarten zur Verfügung und sorgen für Spannung und Dynamik im Spiel. Das Pokerelement besteht hier darin, dass das Auftauchen von situativem Verhalten, von Vorgaben und Ereignissen als Herausforderung sowohl für die einzelnen Mitspielenden wie auch für das gesamte Spielteam erlebt wird. Erlebnisse und Erfahrungen im Spiel werden in einer Schlussrunde diskutiert und reflektiert.

Das Spiel richtet sich an Führungskräfte, Moderatoren, Trainer, Supervisoren, Erwachsenen-bildner, Beraterinnen und Personalfachleute. Es kann in Führungsteams, Projektgruppen, in Abteilungen, Ausbildungsgruppen von firmeninternen oder firmenübergreifenden Ausbildungslehrgängen und auch in offenen Spielrunden eingesetzt werden.

Theoretische Grundlage von Conflict Poker bildet die Konfliktmanagementtheorie von Glasl.

   
Trainingshandbuch Interkulturelle Mediation und Konfliktlösung

Claude-Hélène Mayer, Trainingshandbuch Interkulturelle Mediation und Konfliktlösung. Didaktische Materialien zum Kompetenzerwerb. Waxmann, 256 S., Eur 24,90

Dieses Trainingshandbuch stellt den Themenkomplex der interkulturellen Mediation in Form trainingsorientierter und praxisnaher, kurzer theoretischer Inputs und praktischer, selbstreflexiver Übungen dar. Dabei gliedert sich das Trainingsbuch in vier aufeinander aufbauende und doch einzeln anwendbare Bausteine: Konflikt, Mediation, interkulturelle Mediation und Lösungsoptionen. Die Bausteine sind einerseits als Trainingsmaterialien für Seminare, Workshops, Weiter- und Ausbildungen in den Bereichen interkultureller Konfliktlösung, Mediation und Kompetenzentwicklung einsetzbar. Sie stellen jedoch auch Materialien für den Einsatz in der schulischen bzw. universitären Arbeit zur interkulturellen Kommunikation und Konfliktlösung bereit. Andererseits können sie als autodidaktische Lernmaterialien für Trainer, Berater, Lernende und Lehrende, Mediatoren und Ausbilder dienen, die ihre persönlichen Kompetenzen für die interkulturelle Praxis erweitern möchten.

Ein sehr empfehlenswertes Trainingshandbuch, sowohl für die eigene Wissenserweiterung als auch zum Einsatz in der Ausbildung. Eine Fundgrube an wertvollen Übungen. Einziger Verbesserungs-punkt: die Schrift könnte etwas größer sein ;)

   

Diane Musho Hamilton, Eine gute Lösung finden. Neue Wege der Konfliktbewältigung durch Zen. Theseus, 2015, 287 S., Eur 18,50

Die Mediatorin und Zen-Lehrerin sensibilisiert ihre LeserInnen, in Konflikten verschiedene Blickwinkel einzunehmen, sich ihres persönlichen Stils bewusst zu werden und Streit in Vorteil für alle zu verwandeln. In ihrer wunderschönen Sprache erklärt die Autorin, dass Konflikten, genau wie Träumen, eine Intelligenz innewohnt, in der sich Wahrheiten ausdrücken, die wir nicht ganz so direkt betrachten wollen. (Ist das nicht wunderschön: Konflikte mit Träumen zu vergleichen und dann noch von einer innewohnenden Intelligenz zu sprechen! Man empfindet schon beim Lesen Konflikte gar nicht mehr als so negativ.) Ein bezauberndes Buch für das keine Zen-Vorkenntnisse nötig sind, das Konflikten das Bedrohliche nimmt und Mut macht den nächsten gleich anders anzugehen. Gasshō!

   
van Kaldenkerken: Supervision und Intervision in der Mediation

Carla van Kaldenkerken, Supervision und Intervision in der Mediation. Einführung - Methoden - Anleitungen. Wolfgang Metzner Verlag, 2015, 232 S., Eur 38,20 (D) inkl. online-Zugang zu zahlreichen Arbeitsblättern.

Dieses - sicher schon lange fällige - Praxishandbuch erläutert was Supervision ist, begibt sich auf die Spur wie eine Ausbildungssupervision im Rahmen der Mediationsausbildung zu sein hat, welche zentralen Anforderungen an die Qualifikation von Ausbildungssupervisoren zu richten sind, enthält Arbeitsblätter für Beispielverträge für Einzel- oder Gruppensupervision, für Anfangssituationen, für die Bearbeitungs- und die Schlussphase und gibt Anregungen für die Fallarbeit. Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch, das auch eine Vielzahl hilfreicher Methoden enthält.

Erhältlich ist das Buch direkt beim Verlag: https://www.mediationaktuell.de/produkt/site/62007-0

   
Buch: Erfolgreiche Hofübergabe

Maga. Sandra Thaler, Erfolgreiche Hofübergabe. Erfahrungen aus der Mediationspraxis in der Landwirtschaft. Eur 19,90 zu bestellen über http://www.mediation-ooe.com/index.php/mediation/erfolgreiche-hofuebergabe/buchbestellung

Das System in einem Landwirtschaftsbetrieb ist komplex. Der Betrieb und die private Familie sind eng miteinander verwoben. Am Hof vereinen sich Einnahmequelle, der Arbeitsplatz und zugleich der private Wohnbereich. In Österreich geben jährlich rund viertausend Landwirt-schaftsbetriebe auf oder verpachten ihre Flächen. In der Schweiz sind es vier Höfe pro Tag und in Deutschland ist die Hofübergabe nur zu dreißig Prozent gesichert.

Dieses Buch beleuchtet die Situation aller Beteiligten und die Kernelemente jeder erfolgreichen Hofübergabe. Anhand von Praxisbeispielen aus zahlreich geführten Übergabeprozessen wird zum einen die scheinbare Komplexität der Situation, zum anderen die Einfachheit möglicher Lösungen aufgezeigt. 
Die Fragen nach der Wahl des passenden Nachfolgers, dem Umgang mit den weichenden Erben und dem zukünftigen Betriebskonzept müssen rechtzeitig gestellt werden. Gut durch-dacht und geplant gelingt der Generationenwechsel, wenn schließlich im Übergabevertrag umgesetzt wird, was zuvor im Einvernehmen zwischen allen Beteiligten entschieden wurde.

Wer mit Sandra Thaler spricht, erkennt sofort ihre langjährige Feldkompetenz in diesem Bereich - dieses Buch ist die Essenz aus jahrelanger Rechtsberatung und über zehnjähriger Praxis als Mediatorin und Pflichtlektüre für alle, die sich für das Thema Mediation im landwirtschaftlichen Bereich und Hofübergabe interessieren.

   
Innerbetriebliche Wirtschaftsmediation

Dorothea Faller, Kurt Faller, Innerbetriebliche Wirtschaftsmediation. Strategien und Methoden für eine bessere Kommunikation. Praxishandbuch. Wolfgang Metzner Verlag, 2014, 234 S., Eur 38,50 (D)

Im komplexen Wirtschaftsleben unserer Zeit nehmen Konflikte zu, die Konfliktkosten steigen. Die Problemlösungsfähigkeit von Verwaltung, Unternehmen und Dienstleistern wird einer der entscheidenden Faktoren für das Überleben am Markt sein.

Dieses neue Handbuch zeigt Ihnen Tools und Handlungsoptionen zur sofortigen Umsetzung, damit Kommunikationsstrukturen im Konfliktfall verbessert werden können.

Ausgehend von den transparente Gestaltungen des Settings über die Integration von Feedbackschleifen für die organisationsinterne Konfliktauswertungen und die Techniken der systemischen Konfliktbearbeitung im Unternehmen bis hin zum Entwurf für die Implementierung eines Konfliktmanagementsystems – ein Praxishandbuch zur sofortigen Umsetzung einer strukturierten Konfliktbearbeitung.

Dem kann nichts hinzugefügt werden, außer dass Dorothea und Kurt Faller mit diesem Buch ihre Kompetenz, Erfahrung und gründliche Arbeit einmal mehr unter Beweis stellen. Auch sehr lehrreich und informativ für Mediations-AnfängerInnen zum Vertiefen in die Materie innerbetriebliche Wirtschaftsmediation!

Hier können Sie das Buch gleich bestellen: https://www.mediationaktuell.de/produkt/site/62008-0

   
Sprachbilder und Metaphern in der Mediation

Brigitte & Ernst Spangenberg, Sprachbilder und Metaphern in der Mediation. Wolfgang Metzner Verlag, 2013, 160 S., Eur 29,80 (D)

Eine Metapher ist eine Übertragung...stark wie ein Löwe, ein Schiff das für Abenteuer aber auch den sicheren Hafen stehen kann, oder Klienten, die von einer ausweglosen "Pattsituation" (angelehnt an das Schachspiel) sprechen. Unsere Sprache ist voll von diesen bildhaften Übertragungen, viele übernommen ohne den Ursprung zu kennen, viele unbewusst eingesetzt. Wie in all ihren anderen Büchern gelingt es Brigitte Spangenberg (und natürlich auch ihrem Mann ;) auch mit diesem Buch Lust zu machen, Freude zu erwecken, Spass daran zu finden...sich näher auf die Metaphern einzulassen, derer sich Medianden bedienen, diejenigen zu entlarven die wir selbst verwenden und neue zu suchen, die für die Mediation hilfreich sein können. Eine Perle, ein wirklich bereicherndes Buch für die gesamte Mediations- und natürlich auch Berater- und Coaching-Szene! Sehr empfehlenswert!

Erhältlich ist das Buch hier: https://www.mediationaktuell.de/produkt/site/62005-0

   
Mediation DVD

Dr.Dr. Gattus Hösl, Kommunikation - eine Fremdsprache? Konflikte zum Wandel nutzen! Ein Beispiel Transformativer Mediation. DVD, 90 Min., Eur 19,95 (D)

Mit dieser DVD ist dem Mediator und Ausbildner Dr. Dr. Gattus Hösl ein besonders geglückter Beitrag gelungen, was Mediation bedeutet und in Punkto Beziehungsqualität leisten kann. In 90 Minuten wird anhand eines Paares, das sich sichtlich auseinandergelebt hat, demonstriert wie "wenig" im Grunde nötig ist, um wieder in den Fluss seines Lebens zu kommen, eines selbstbestimmten, glücklichen Leben in dem man aus dem Vollen schöpfen kann. Das Video ist nicht nur für MediatorInnen in Ausbildung (und auch schon "fertige" werden noch die eine oder andere Anregung darin finden), sondern auch für alle Menschen, die sich für Konfliktlösung oder einfach ein harmonischeres Miteinander in gegenseitiger Wertschätzung interessieren von großem Nutzen.Eindeutig die beste DVD zum Thema Mediation, die derzeit am Markt ist!

Erhältlich direkt beim Verlag http://www.schlehdorn-verlag.de/product/kommunikation-eine-fremdsprache/ 

 

Mediation - die erfolgreiche Konfliktlösung. Grundlagen und praktische Anwendung.

Dr.Dr. Gattus Hösl, Mediation die erfolgreiche Konfliktlösung. Grundlagen und praktische Anwendung. Kösel, 7. Aufl. 2013, 167 S., Eur 16,40 (A)

In seinem Standardwerk zum Thema Mediation stellt Gattus Hösl anhand von anschaulichen Fallbeispielen die 6 Phasen des Mediationsverfahrens und dessen Anwendungsmöglichkeiten vor. Dabei zeigt er allen, die sich (auch in scheinbar aussichtslosen) Konfliktsituationen befinden, wie sie eigene Potenziale entdecken und fördern können, um selbstverantwortlich und gemeinsam mit dem Konfliktpartner zu einer für alle Gewinn bringenden Lösung zu kommen.

Auch mit seinem Buch steht der renomierte (Lehr-)Mediator DDr. Gattus Hösl seiner DVD in nichts nach. Neben den Merkmalen und Grundlagen der Mediation (Haltung der MediatorInnen und Harvard-Konzept als Basis sowie Erweiterung durch seinen Ansatz der transformativen Mediation), erklärt er anhand eines Fallbeispiels aus der Wirtschaft die 6 Phasen eines Mediationsverfahrens. Sehr empfehlenswert!

   
Trenczek / Berning / Lenz, Mediation und Konfliktmanagement

Thomas Trenczek, Detlev Berning, Christina Lenz (Hg.), Mediation und Konfliktmanagement. Nomos, 2013, 707 S., Eur 98,00 (D)

Das Praxishandbuch Mediation und Konfliktmanagement bietet allen MediatorInnen und BerufsträgerInnen, die sich mit der Lösung von Konflikten beschäftigen, eine einführende Grundlage zu den verschiedenen Aspekten der Mediation.

Profunde Kenntnisse vermitteln die Autoren zu:

  • den interdisziplinären Grundlagen von Konfliktmanagement
  • den Methoden und Techniken
  • dem Verfahren der Mediation
  • den Aufgaben und Kompetenzen der Mediatoren

Die rechtlichen Aspekte der Mediation werden eingehend erläutert – u.a. das Berufsrecht für Mediatoren und der Mediationsvertrag. Das Werk geht ausführlich auf die erste gesetzliche Grundlage der Mediation in Deutschland von 2012 ein.

Mit Blick auf die Praxis werden die verschiedenen Arbeitsfelder der Mediation (z.B. Familie, Arbeit, Wirtschaft, öffentlich-rechtlicher Bereich) und deren besondere Charakteristika vertieft dargestellt.

Dieses Buch, das in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Mediation (BMEV), der Bundes-arbeitsgemeinschaft für Familienmediation (BAFM) und dem Bundesverband Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt (BMWA) entstanden ist, ist sicher derzeit am Markt das umfassendste Werk über Mediation und Konfliktmanagement mit allen dazugehörigen Modellen, Grundlagen, Techniken, Gesetzen und EU-Ländervergleichen. Sehr empfehlenswert für MediationsanfängerInnen gleicher-maßen wie für MediatorInnen, die einen Einblick in die Mediationsszene der EU bekommen wollen und für alle, die sich für Techniken und Zugänge der Mediation interessieren.

   
Handbuch des neuen Kindschafts- und Namensrechts

Barth/Deixler-Hübner/Jelinek, Handbuch des neuen Kindschafts- und Namensrechts. Linde, Stand 1.2.2013, 480 S., Eur 68,00

Das Handbuch zur Reform des Kindschafts- und Namensrechts behandelt alle wesentlichen Aspekte des KindNamRÄG 2013 und wagt dabei – in guter iFamZ-Tradition – den Blick über den juristischen Tellerrand: 
Obsorgeentscheidungen sind nunmehr – wie alle anderen Verfügungen im Kindschaftsrecht auch – allein „nach Maßgabe des Kindeswohls“ zu treffen; ein Veto eines Elternteils gegen die gemeinsame Obsorge gibt es nicht mehr. Wie aber lässt sich gemeinsame Obsorge gegen den Willen eines Elternteils handhaben? Wie kann der Einsatz der Familiengerichtshilfe und der Besuchsmittler zu einer Deeskalation zugespitzter Konflikte beitragen? In welchen Fällen und unter welchen Rahmenbedingungen können „verordnete“ Erziehungsberatung und die Verpflichtung zur Mediation dazu beitragen, bestmögliche Lösungen iSd Kindeswohls zu erreichen? Wie laufen gerichtliche Verfahren mit Beteiligung der Familiengerichtshilfe bzw des Besuchsmittlers ab, und wer trägt – in welcher Höhe – die Kosten? Was – Stichwort: Doppelname – ändert sich im Namensrecht? 

Dieses Handbuch bietet fundierte Antworten auf die Fragen der Praxis aus juristischer wie sozialarbeiterischer bzw psychologischer und pädagogischer Sicht. Mit seinem interdisziplinären, „vernetzten“ Zugang wendet es sich an alle, in deren beruflichem Alltag Familienrecht eine bedeutende Rolle spielt. und damit auch an alle MediatorInnen!!

   
Dicke Luft - Konfliktmanagement in Gesundheitsberufen

Lore Wehner, Dicke Luft. Konfliktmanagement in Gesundheitsberufen. Springer, 2012, 146 S., Eur 10,30

Konflikte gehören zum beruflichen Alltag der Gesundheitsberufe. Oft belasten und überfordern sie die Beteiligten, die MitarbeiterInnenzufriedenheit sinkt und die Kosten für das Unternehmen steigen. Dieses Buch zeigt, wie Sie in eine gelebte Konfliktkultur investieren können, die Ihr Wohlbefinden steigert und zum positiven Arbeitsklima beiträgt. Erfahren Sie mehr zu den Themen: 

  • Konflikte erkennen und verhindern
  • Konfliktfähigkeit trainieren
  • Aktive Konfliktarbeit im Team
  • Konfliktmanagement als Führungstool
  • Unterstützende Angebote: Mediation, Supervision und Konfliktlotsen

Mit zahlreichen Übungen, Gesprächsleitfäden, Praxistipps u.v.m.

Anhand zahlreicher Beispiele aus der Praxis zeigt die Expertin Lore Wehner Konfliktsituationen auf, erklärt deren Hintergründe und bringt auch gleich alternative Zugangswege um gute Lösungen für alle Beteiligten zu finden bzw. Konflikte im Vorfeld gleich gar nicht eskalieren zu lassen.

Sehr empfehlenswert für alle Führungskräfte und MitarbeiterInnen mit Leitungsfunktionen im Gesundheitswesen!

   
Erfolgreiche Betriebsübergabe in Familienunternehmen

Manuela Mätzener, Guido Schwarz, Erfolgreiche Betriebsübergabe in Familienunternehmen. Emotionen, Konflikte, Perspektiven. Linde Verlag, 2008, 152 S., Eur 24,90

Die meisten Übergaben bzw. Übernahmen in Familienbetrieben scheitern! Doch woran liegt das? Manuela Mätzener und Guido Schwarz gehen auf die sogenannten „soft facts“ ein: familieninterne Konflikte und mangelnde Perspektiven. Gerade im Übergabeprozess von Familienbetrieben ist es wichtig, Erwartungen zu reflektieren und – vor allem immaterielle – Wertvorstellungen bewusst zu machen, um Vertrauen und Sicherheit zu entwickeln. Die Autoren zeigen Gründe und Hintergründe auf, erklären mittels einfacher Denkmodelle die Zusammenhänge und bieten zahlreiche Lösungsvorschläge an.

   
Praxis der Lösungs-fokussieren Mediation Frederike Bannink, Praxis der Lösungs-fokussieren Mediation. Konzepte, Methoden und Übungen für MediatorInnen und Führungskräfte. 260 S., Concadora 2009, Eur 38,--
Die Lösungs-fokussierte Mediation nimmt von Anfang an konsequent die erhoffte positive Zukunft in den Blick. So werden die Ressourcen der Beteiligten angesprochen und verstärkt. Dieses Buch bietet praktische Übungen, beschreibt Methoden und illustriert deren Anwendung in unterschiedlichen Praxisfällen. Zusätzlich wird der Lösungs-fokussierte Ansatz untermauert mit Erkenntnissen der Neurophysiologie und der empirischen Forschung zu Psychotherapie und Mediation. Aus dem Inhalt: lösungs-fokussierte Fragen, Arbeitsbündnis mit Medianden, Motivation für Veränderungen, Stärkung des positiven Denkens, Konsensbildung, Umgang mit Fehlern, Vergleich mit anderen Ansätzen.
   
"Wahrscheinlich hat diese Geschichte gar nichts mit Ihnen zu tun..." Ed Watzke: "Wahrscheinlich hat diese Geschichte gar nichts mit Ihnen zu tun..." Geschichten, Metaphern, Sprüche und Aphorismen in der Mediation. Forum Verlag Godesberg, 2008, 190 S., Eur 29,00

Auf dem Hintergrund der "Vier Quadranten"-Theorie von Ken Wilber, sowie der provokativem Therapie nach Frank Farelly beschreibt der Autor wie er als Mediator den Weg zum Unterbewussten seiner Medianden und damit zur Lösungsbereitschaft und -findung mittels einer "Metapherbrücke" oder Geschichten findet.
   
Familien-Mediation und Kinder

Diez, Krabbe, Thomsen, Familien-Mediation und Kinder. Grundlagen – Methoden – Technik, Bundesanzeiger Verlag, Köln, 2005, 225 S., Eur 34,00

Wie ein roter Faden zieht sich ein Praxisfall durch das Buch, auf dessen Grundlage die methodischen Bausteine und Techniken ausführlich dargestellt werden. Praktische Fragestellungen wie Setting, Honorierung, Ausbildungsangebote, Einstellung und Qualifikation von MediatorInnen, die Einbeziehung juristischer und anderer Fachleute werden ebenso angesprochen wie das für die Familien-Mediation notwendige Netzwerk und die Mediations-Supervision.

Die 2. Auflage wurde durch einen Beitrag über das Reden mit Kindern und Jugendlichen in den verschiedenen Altersstufen ergänzt. Neue Entwicklungen und Praxiserfahrungen in der Mediation sowie Änderungen im Familienrecht sind eingearbeitet.
Vorteile des Werkes
- Zusammenfassende Praxishinweise nach jedem Kapitel
- Herausnehmbarer Prozess-Leitplan einer Familien-Mediation veranschaulicht alle Methoden und Techniken zur Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen
- Mit Beispielen für einen Mediationskontrakt, Betreuungs- und Haushaltspläne, Anregungen für ein Eltern-Kind-Konto, u.a.

   
Praxis der Familienmediation Jutta Hohmann, Doris Morawe, Praxis der Familienmediation. Typische Probleme mit Fallbeispielen und Formularen bei Trennung und Scheidung. Centrale für Mediation, Köln, 2001, 248 S., Eur 34,80

Wer als FamilienmediatorIn getrennte Paare professionell und konstruktiv unterstützen will, eine einvernehmliche Lösung ihres Konfliktes zu erarbeiten, wird an eigene Grenzen und auf Schwierigkeiten stoßen. Die Erfahrung zeigt, dass es in der Mediation bei Trennung und Scheidung ganz typische Problemkonstellationen gibt.
Aus ihrer praktischen Arbeit als Mediatorinnen haben die Autorinnen dementsprechend 39 Fallbeispiele ausgewählt, analysiert und mit praktischen Handlungsanweisungen versehen. Das Buch ist entsprechend dem Mediationsverfahren gegliedert. In authentischen Beispielen werden die Schwierigkeiten, die die Prinzipien der Mediation in der Praxis bereiten können, und problematische Situationen, die in den einzelnen Phasen des Verfahrens immer wieder zu beobachten sind, geschildert. Ein weiterer Teil des Buches handelt von den Methoden und Techniken in der Mediation, die ebenfalls durch praktische Beispiele illustriert werden. Mediationstypische Formulare – Eingangsvertrag, Aufnahmebogen, Fragebögen über Einkünfte und Vermögen – runden die Darstellung ab. Durch die zahlreichen Fallbeispiele sehr empfehlenswert für MediatorInnen in Ausbildung!
   
   
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